Apfelstrudel-Alibi
Ein Provinzkrimi von Rita Falk
Während Susi als neue Bürgermeisterin den Ton angibt und Franz heimlich beim Metzger statt auf der Laufstrecke „trainiert“, schickt ihn Richter Moratschek in die Dolomiten: Dessen Patentochter soll nicht zufällig in Südtirol abgestürzt sein.
- 335 Seiten
- Tempo: ausgewogen
- Anspruch: leicht
- Band 13 der Reihe Franz Eberhofer
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Fans der Eberhofer-Reihe und der Kinofilme, Leser von humorvollen Regionalkrimis, in denen Dorfleben und Familienchaos mindestens so viel Raum haben wie der Fall.
Ich-Erzählung im Präsens aus Sicht von Franz Eberhofer, stark mundartlich gefärbt und plauderig, mit vielen Dialogen und derbem Wortwitz. Kapitel 1 ist fast ganz Alltagskomödie, der Fall kommt erst am Ende per Anruf; eher gemütlich als spannungsgetrieben.
Kurzprofil
- Ähnliche Bücher: Klüpfel/Kobr, Kluftinger-Reihe (bayerisch-schwäbischer Kommissar zwischen Familie und Fall, viel Humor); Jörg Maurer, Jennerwein-Reihe (Alpenkrimi mit schrägem Witz).
- Wissenswert: Rita Falk schrieb den Band laut eigener Aussage größtenteils im Wohnmobil, vor allem in Italien, und recherchierte dafür auf Campingplätzen (Abendzeitung München, 17.11.2025).
Worum es geht
- Franz Eberhofer, Dorfpolizist in Niederbayern, hadert damit, dass seine Susi Bürgermeisterin geworden ist und plötzlich Termine, Fitnessstudio und Repräsentationspflichten hat – und von ihm mehr Einsatz im Haushalt erwartet. Seine angeblichen Joggingrunden enden beim Metzger Simmerl am Stehtisch.
- Richter Moratschek glaubt nicht, dass seine Patentochter Letitia in Südtirol von selbst vom Berg gestürzt ist, und setzt Franz auf den Fall an. Der ermittelt in den Dolomiten, während sein früherer Kollege Rudi verdeckt auf einem Campingplatz beim Hauptverdächtigen nachforscht.
- Daheim laufen die Nebenfäden weiter: Sohn Paul, Nichte Sushi im einstigen Saustall und der Papa mit seiner inzwischen legalen Cannabiszucht.
Auszeichnungen & Listen
- Für diesen Band: keine gefunden (2026-11-04).
- Zur Autorin: Rita Falk erhielt 2023 den Bayerischen Verdienstorden für ihr Porträt der bayerischen Heimat in den Eberhofer-Krimis (Autorenvita auf der Hugendubel-Produktseite, Stand 2026-11-04). Die Reihe wird seit 2013 verfilmt (Abendzeitung München, 17.11.2025); ein Film zu diesem Band ist nicht bekannt.
Reihe & Ausgaben
- Reihenfolge laut Verlag: Winterkartoffelknödel (Band 1, in der Datenbank: winterkartoffelknoedel) · Dampfnudelblues (2, dampfnudelblues) · Schweinskopf al dente · Grießnockerlaffäre · Sauerkrautkoma · Zwetschgendatschikomplott · Leberkäsjunkie · Weißwurstconnection · Kaiserschmarrndrama · Guglhupfgeschwader · Rehragout-Rendezvous · Steckerlfischfiasko (12, steckerlfischfiasko) · Apfelstrudel-Alibi (13) · Fleischpflanzerl-Misere (14, fleischpflanzerl-misere).
- Weitere Ausgaben laut Hugendubel (Stand 2026-11-04): E-Book (dtv Digital), Hörbuch ungekürzt und gekürzt (Download und CD). Die Eberhofer-Hörbücher spricht Christian Tramitz (Abendzeitung München, 17.11.2025).
Stimmen aus Rezensionen
- Pressestimmen laut Verlagsseite (ohne Datum): Goslarsche Zeitung, BR Fernsehen („Wir in Bayern“), oe24, Hörzu und Gala loben die gewohnte Mischung aus erdigem Humor, schnoddrig-herzlichem Ton und einer Portion Krimi; oe24 rät ausdrücklich „Fans der Reihe“ zu. Kritikpunkte nennen diese Kurzstimmen nicht.
- Abendzeitung München (Bericht von der Buchpremiere, 17.11.2025, abendzeitung-muenchen.de): keine Kritik; die Autorin sagt selbst, ihr gingen „nach dem 13. Fall langsam die Mordmotive aus“, den Spannungsbogen zu halten sei die Herausforderung.
- Leserstimmen als Tendenz (LovelyBooks, lovelybooks.de, Stand 2026-11-04): gemischt – von „Wohlfühlbuch wie die Filme“ bis zum Vorwurf, Franz sei inzwischen unangenehm respektlos und die Reihe habe ihren Höhepunkt überschritten. Bei Hugendubel 4,3 von 5 Sternen bei 105 Bewertungen (Stand 2026-11-04).


