Das Herz, ein Wolf
Roman von Nina Sonnenberg
Eine Frau wartet in einem glühend heißen Münchner Sommer am Sterbebett ihres Vaters, der nicht mehr sprechen kann – und erzählt an seiner Stelle die Familiengeschichte aus der Vorstadt der 80er- und 90er-Jahre, traurig und erstaunlich komisch zugleich.
- 221 Seiten
- Tempo: gemächlich
- Anspruch: mittel
Buchpreisbindung: Ein neues Buch kostet überall gleich viel – auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783442763573).
Affiliate-Links. Amazon-Preise vom 06.11.2026, 00:06 Uhr. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern; maßgeblich ist der Preis auf Amazon.de zum Zeitpunkt des Kaufs. Preis bei bücher.de vom 05.11.2026, maßgeblich ist der Preis beim Händler.
Leser von Familienromanen über Abschied und Herkunft mit trockenem Humor; Fans von FIVA; ein Veranstalter der Lesereise nennt Leser von Joachim Meyerhoff, Giulia Becker und Stefanie Sargnagel als Zielgruppe (Werbetext, Stand 2026-11-06).
Ruhig, episodisch, mit vielen kleinen Anekdoten; personale Erzählung in der Vergangenheit aus Neles Sicht, Gegenwart im Krankenhaus wechselt mit Rückblenden; kurze Zwischenüberschriften innerhalb der Tageskapitel („Erster Tag“), lakonischer, bairisch gefärbter Witz (Leseprobe).
Kurzprofil
- Ähnliche Bücher: Joachim Meyerhoff, „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ (komische Familienerinnerungen mit ernstem Kern); Arno Geiger, „Der alte König in seinem Exil“ (Vater, Abschied, Erinnerung).
- Wissenswert: Die Autorin hat als FIVA fünf Alben in den deutschen und österreichischen Charts platziert und war als Fernsehmoderatorin zweimal für den Grimme-Preis nominiert (laut Verlag, Stand 2026-11-06). Das Buch ist ihr erster Roman.
Worum es geht
- München im Hochsommer: Nele Kastner, erwachsen, mit Freund und Kind, begleitet ihren Vater, der auf die Palliativstation in Großhadern verlegt wurde. Weil er nicht mehr sprechen kann, übernimmt sie das Erzählen – das Gespräch, das die beiden nie geführt haben.
- In Rückblenden geht es um das Aufwachsen im kleinbürgerlichen Vorstadtmilieu der 1980er- und 1990er-Jahre: eine Mutter mit Ordnungszwang, „Psychofasten“ nach Bröselfunden, das Familienmotto „Die Welt ist gefährlich“ mit seinem ewigen „lieber nicht“, Alkohol, Streit und Familienrituale. Die Mutter ist tot, der Bruder lebt in Schweden.
- Neles innere Unruhe – das Herz als jagendes Tier – zieht sich als Bild durch den Anfang und gibt dem Buch den Titel; das Motto stellt Vater, Mutter und Herz als Hund, Rabe und Wolf vor.
Reihe & Ausgaben
- Einzelband, Debütroman; keine weiteren Titel der Autorin in der Datenbank (geprüft 2026-11-06). Vorher erschien von ihr der Gedichtband „Klub Karamell“ (Voland & Quist, laut Verlag).
- E-Book bei btb (ISBN 9783641347017) laut Verlagsseite.
Stimmen aus Rezensionen
- Feuilleton-Kritiken: keine gefunden (Websuche 2026-11-06, nur Veranstaltungs- und Verlagsseiten).
- Verlagsseite: Pressestimme von Bela B Felsenheimer (21.07.2026) lobt, wie viel Hoffnung und Schönheit das Buch in einer Geschichte über den Tod zeige (Werbestimme, keine unabhängige Kritik).
- Leserbewertung auf der Verlagsseite: eine Bewertung mit 4 von 5 Sternen (Anjas_Buchspuren, 07.10.2026) – nur Tendenz.
Inhaltshinweise
- Laut Verlag: Sterben und Tod eines Elternteils (Palliativstation). In der Leseprobe außerdem Alkoholmissbrauch und emotionale Härte der Mutter. Weitere Hinweise keine genannt (2026-11-06).
Eckdaten
| Verlag | btb |
|---|---|
| Erschienen | 30.09.2026 |
| Seiten | 221 |
| ISBN | 9783442763573 |
| Alter | Erwachsene |
| Tempo | gemächlich |
| Anspruch | mittel |
Quellen: DNB services.dnb.de · Verlag: penguin.de · Leseprobe: content.penguinrandomhouse.de
Stand: 06.11.2026



