Der letzte Bannbrecher

Die Bannbrecher-Chroniken, Band 1 von Greg Walters

Fünfzig Jahre nach einem tödlichen Zauberregen ist Magie bei Todesstrafe verboten – eine junge Taschendiebin muss für einen Bandenchef in die verseuchte Vorstadt und trifft dort auf echte Magie und den letzten Zauberer-Jäger samt sprechendem Kater.

  • 338 Seiten
  • Tempo: ausgewogen
  • Anspruch: leicht
  • Band 1 der Reihe Die Bannbrecher-Chroniken

Affiliate-Links. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung – ein neues Buch kostet überall gleich viel, auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783695700356).

Für wen?

Erwachsene Fans düsterer Low-Fantasy mit Straßenmilieu, derbem Humor und ungewöhnlichem Figurenpaar; der Autor selbst nennt das Buch „düstere Fantasy voller schwarzem Humor“ (Autorenseite, 2026-10-14).

Wie liest es sich?

Kapitel 1 (ca. 13 Seiten) in personaler Er-Perspektive im Präteritum aus Tabiaas Sicht, mit kursiv gesetzten Gedanken und trockenen, teils derben Kommentaren. Längere Weltbau-Passagen zum schwarzen Regen wechseln mit einer Taschendiebstahl-Szene während einer öffentlichen Hinrichtung; einfache, flüssige Sprache.

Kurzprofil

  • Ähnliche Bücher: „Der Lehrling des Feldschers“ (Walters’ preisgekrönte Reihe, ähnlich raue Welt); „Der Hexer“-Geschichten von Andrzej Sapkowski (Monster- bzw. Magiejäger in einer verrohten Welt) – thematische Nähe, kein Rezensionsvergleich.
  • Wissenswert: Walters gewann 2020 den Kindle Storyteller Award mit „Der Lehrling des Feldschers“ (Amazon-Pressemitteilung, press.aboutamazon.com). Das Hörbuch stand am 2026-10-14 auf Platz 65 der Amazon-Bestsellerliste Bücher gesamt.

Worum es geht

  • Ausgangslage: Ein außer Kontrolle geratener Zauber ließ vor knapp fünfzig Jahren schwarzen Regen über den Osten des Königreichs Manavien niedergehen; Tiere wurden zu Monstern, Zauberei ist seither verboten.
  • Schauplatz: die halb zerstörte Garnisonsstadt Goldweiler, wegen ihrer Goldmine künstlich am Leben gehalten und voller junger Rekruten; die verwüstete Vorstadt ist Sperrgebiet.
  • Hauptfigur: die zwölfjährige Taschendiebin Tabiaa, verschuldet beim Bandenchef Belko, der ihr einen gefährlichen Einbruch in eine Villa der Vorstadt aufdrängt. Laut Klappentext begegnet sie dort echter Magie, dem Bannbrecher Hombrus und dessen sprechendem Kater Kasimir.

Auszeichnungen & Listen

  • Zum Buch keine gefunden (2026-10-14). Autor: Kindle Storyteller Award 2020 für „Der Lehrling des Feldschers“ (Quelle s. o.).

Reihe & Ausgaben

  • Die Bannbrecher-Chroniken: 1 „Der letzte Bannbrecher“ (2026). Weitere Bände in der Datenbank: keine (2026-10-14).

Stimmen aus Rezensionen

  • Keine Rezensionen von Feuilleton, Fachportalen oder Buchblogs gefunden (Suchen nach Titel + „Rezension“ und Figurennamen, 2026-10-14); LovelyBooks ohne Kurzmeinungen (lovelybooks.de).
  • Amazon-Tendenz: 4,4 Sterne bei 640 Bewertungen (Hörbuch, 2026-10-14).

Inhaltshinweise

  • Keine vom Verlag genannt (2026-10-14). Laut Leseprobe: öffentliche Hinrichtung einer jungen Frau mit sexualisierter Zurschaustellung, Gewalt gegen ein Kind, Hunger und Übergriffe im Gefängnis, Tötung in Notwehr.
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