Die Vernehmung

von Roland Hebesberger

Berlin, kurz vor dem Jahr 2000: Eine Zeugin will einer jungen Hauptkommissarin einen Mord schildern, der noch gar nicht geschehen ist – und ein ausgegrenzter Profiler hilft heimlich mit.

  • 278 Seiten
  • Tempo: flott
  • Anspruch: leicht
  • Band 1 der Reihe Seifert und Theurer
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Für wen?

Leser von Profiler- und Psychothrillern mit ungleichem Ermittlerduo, die gern über Zeugenaussagen und Täterprofile miträtseln; Einstieg in die Reihe um Seifert und Theurer.

Wie liest es sich?

Laut Leseprobe schlichte, gut zugängliche Sprache, viel Dialog, Erzählung in der dritten Person und Vergangenheit mit wechselnden Blickwinkeln (Lisa Seifert, die junge Polizistin Tanja Schneider); Kapitel mit Orts- und Datumszeile, eher kurz (Kapitel 1 rund neun Seiten der E-Book-Probe); viel Zeitkolorit von 1999. Der Verlag wirbt mit hohem Tempo und überraschenden Wendungen.

Kurzprofil

  • Ähnliche Bücher: Andreas Gruber, „Todesfrist“ – Profiler-Thriller mit eigenwilligem Fallanalytiker und junger Ermittlerin; Cody Mcfadyen, „Die Blutlinie“ – Profilerin im Mittelpunkt, düstere Mordserie.
  • Wissenswert: Die Presse tauft die Zeugin „Die Todesbringerin“ (Verlagstext). Der Autor, Jahrgang 1986 aus Tamsweg im Land Salzburg, begann laut Verlagsvita 2019 mit der „Divinus-Saga“ und schrieb als Jugendlicher Fanfiction.

Worum es geht

  • Berlin, November 1999: Hauptkommissarin Lisa Seifert, studierte Psychologin und jüngste Ermittlerin der Berliner Polizei, soll eine Zeugin vernehmen. Ivonne Becker will nur mit ihr sprechen und gibt an, einen Mord gesehen zu haben, der erst noch passieren wird.
  • Parallel sucht der Verhaltensanalyst Jan Theurer, nach einem missglückten Einsatz beim BKA mit Beinprothese im Innendienst und intern belächelt, ein Muster in einer Reihe von Morden an Obdachlosen. Offiziell darf er sich nicht einmischen, arbeitet aber heimlich mit Seifert zusammen. Als der vorhergesagte Mord geschieht, während die Zeugin in Gewahrsam sitzt, und die Presse Druck macht, wird die Frage drängend, was die Zeugin weiß.

Reihe & Ausgaben

  • Band 1 „Die Vernehmung“ (2024), Band 2 „Der Zuschauer“ (Empire-Verlag, Januar 2025, laut Impressum der Leseprobe), Band 3 „Der Fädenzieher“ (Februar 2025, ebenda); Bände 4–7 nicht geprüft; Band 8 „Der Partykeller“ (2026) steht als der-partykeller in der Datenbank.

Stimmen aus Rezensionen

  • Feuilleton- oder Fachportal-Rezensionen: keine gefunden (Websuche 2026-10-22).
  • LovelyBooks: 4,8 von 5 Sternen bei 87 Bewertungen (Stand 2026-10-22); Kurzmeinungen loben als Tendenz Spannung und Detailreichtum. Kritikpunkte nicht erfasst.

Inhaltshinweise

  • Laut Verlagstext brutale Morde an Obdachlosen; die Leseprobe schildert zudem verbrannte Leichen nach einem Massensuizid einer Sekte und Verstümmelungen an Mordopfern (2026-10-22).

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