Lesen NERVT! – Bücher? Nein, danke!
Lustiges und interaktives Erstlesebuch von Jens Schumacher
Eine resolute Weberknechtdame wohnt zwischen den Seiten eines Buches und tut alles, damit die Kinder es sofort wieder zuklappen – mit immer verrückteren Gründen, warum Lesen doof sei.
- 80 Seiten
- Tempo: flott
- Anspruch: sehr leicht
- Band 1 der Reihe Lesen NERVT!
Affiliate-Links. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung – ein neues Buch kostet überall gleich viel, auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783845854823).
Erstleser ab 7 Jahren (Verlag), ausdrücklich auch Lesemuffel; zum Selberlesen und Vorlesen.
Laut Verlag kurze Kapitel, große Buchstaben und kurze Texthappen in Fibelschrift, viele Bilder auf jeder Seite und interaktive Aufgaben; die Figur spricht die Leser direkt an. Laut Kinderbuchstabensuppe spielt der Text mit Buchstabenverwechslungen (aus einem „Kind“ wird schnell ein „Rind“).
Kurzprofil
- Ähnliche Bücher: „Das kleine Böse Buch“ von Magnus Myst (Buch, das die Leser direkt anspricht und herausfordert, für etwas Ältere); „Gregs Tagebuch“ (→
gregs-tagebuch-1-von-idioten-umzingelt, witziges Bild-Text-Buch für Lesemuffel, ab 10). - Wissenswert: Ein Buch, das nicht gelesen werden will – die Hauptfigur fordert gleich zu Beginn „Stopp! Nicht weiterlesen!“ (Verlag). Die Reihe wuchs in gut zwei Jahren auf fünf Bände (LovelyBooks, 2026-10-14).
Worum es geht
- Karoline Kneberwecht, eine Weberknechtdame, will in ihrem Buch einfach ihre Ruhe haben. Deshalb versucht sie die jungen Leser davon zu überzeugen, dass Lesen doof, Geschichten langweilig und Buchstaben nervig sind.
- Je mehr Gründe sie aufzählt, desto absurder werden ihre Beispiele – von Märchen bis Gedicht (Verlag; Kinderbuchstabensuppe).
Reihe & Ausgaben
- 1 „Bücher? Nein, danke!“ (26.03.2024), 2 „Bloß keine Bücher!“ (28.06.2024), 3 „Bücher? Voll anstrengend!“ (28.03.2025), 4 „Bücher? Weg damit!“ (26.09.2025), 5 „Bücher? Komplett doof!“ (30.06.2026) – laut lovelybooks.de (abgerufen 2026-10-14). Keiner der Folgebände in der Datenbank.
Stimmen aus Rezensionen
- Kinderbuchstabensuppe (kinderbuchstabensuppe.de, vom Verlag auf 12.11.2024 datiert): „Ein Buch, das uns zum Lachen und Staunen bringt“ – grandiose Mimik der Spinnendame, witziger Zugang für alle, die Lesen gerade mühsam finden. Kritik nennt die Besprechung nicht.
- Vom Verlag zitierte Stimmen: Seminar der FU Berlin (09.04.2024) „fordert Kinder zum Lesen und Sprachspielen heraus“; Kinder- und Jugendmedien Bern-Freiburg (05.06.2024) „Originell und leseanimierend“.
- LovelyBooks (Leserstimmen, nur Tendenz): Überschrift weckt Neugier, einige Passagen für Leseanfänger noch schwierig.




