Mach mal das große Leselicht an

von Torsten Sträter

Ein Best-of aus vier Jahren Bühnen- und Fernsehtexten des Komikers Torsten Sträter – über TikTok, Butter, Kartoffeln, Kindheitsspielzeug und das Älterwerden, „im Kern wahr, mitunter aber minimal übertrieben“ (Vorwort).

  • 304 Seiten
  • Tempo: flott
  • Anspruch: leicht

Affiliate-Links. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung – ein neues Buch kostet überall gleich viel, auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783864933936).

Für wen?

Fans von Sträters Auftritten („Nuhr im Ersten“, „Sträter“ im Ersten) und Leser, die kurze satirische Texte zum Zwischendurch-Lesen mögen; der Humor ist derb und lebt vom Abschweifen.

Wie liest es sich?

Ich-Erzähler, Plauderton direkt ans Publikum („Tag, Sträter hier.“), viele Kalauer, absurde Gedankensprünge und Fäkalwitze. Texte meist 2–10 Seiten, gegliedert in Rubriken wie „Geglückte Texte aus ›Nuhr im Ersten‹“, „Kompaktes für zwischendurch“ und „Diavorträge“; dazu sechs Kapitel „Mach mal das große Licht an I–VI“.

Kurzprofil

  • Ähnliche Bücher: Sträters frühere Sammlungen bei Ullstein, etwa „Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen“ (2024) und „Als ich in meinem Alter war“ (2017) – gleiche Machart.
  • Wissenswert: Denis Scheck nennt Sträter auf dem Verlagstext „einen der sprachmächtigsten deutschen Comedians“ (Hugendubel, 2026-10-14). Laut Autorenvita gewann Sträter die erste Staffel von „LOL – Last One Laughing“ sowie den Deutschen Kleinkunstpreis 2018 und den Deutschen Comedypreis 2020 und 2024 (Leseprobe).

Worum es geht

  • Sammlung von über 60 kurzen Texten (laut Inhaltsverzeichnis): Bühnengeschichten, Beiträge aus TV-Sendungen, Laudationes und Diavorträge. Der Eröffnungstext „TikTok“ nimmt das Jugendwort „Das crazy“, KI-Untertitel und Fitness-Influencer mit Frauenbild von gestern aufs Korn; danach folgen u. a. Texte über Ricky Gervais in Berlin, den 80. Geburtstag der Mutter und eine Papstaudienz.

Reihe & Ausgaben

  • Einzelband. Nicht zu verwechseln mit Sträters Bühnenprogramm „Mach mal das große Licht an“ (TV-Aufzeichnung im Ersten, Hörbuch bei Lübbe Audio laut LovelyBooks).

Stimmen aus Rezensionen

  • Denis Scheck (Zitat im Verlagstext, Quelle des Zitats nicht genannt): lobt den „kontrollierten Kontrollverlust über die Sprache in der Sprache“.
  • LovelyBooks-Leserstimme (Flaventus, lovelybooks.de): Humor sei Geschmackssache; Kritik: Texte ohne roten Faden, viele Bezüge zum Ruhrgebiet/Rheinland. Nur Tendenz.
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