Teufelsfrucht

Ein kulinarischer Krimi von Tom Hillenbrand

Ein ehemaliger Sternekoch, der in Luxemburg nur noch deftige Hausmannskost kocht, gerät unter Mordverdacht, als ein Pariser Restaurantkritiker in seinem Lokal tot zusammenbricht – und ermittelt selbst in der Welt der Gourmetführer und Lebensmittelkonzerne.

  • 304 Seiten
  • Tempo: ausgewogen
  • Anspruch: leicht
  • Band 1 der Reihe Die Xavier-Kieffer-Krimis

Affiliate-Links. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung – ein neues Buch kostet überall gleich viel, auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783462042870).

Für wen?

Leser, die Krimis mit viel Küche, Wein und Lokalkolorit mögen; Einstieg für alle, die die Kieffer-Reihe von Anfang an lesen wollen.

Wie liest es sich?

Nach den ersten drei Kapiteln: personale Erzählung in der Vergangenheit aus Kieffers Sicht, kurze Kapitel, trockener Humor und viel Küchenalltag (Mise en place, Rezepte, luxemburgische und französische Fachwörter). Das erste Kapitel ist ein ruhiger Auftakt auf der Restaurantterrasse, die Leiche kommt aber schon am Ende von Kapitel 2.

Kurzprofil

  • Ähnliche Bücher: Martin Walkers Bruno-Krimis (Ermittler mit Liebe zu Küche und Region); Jean-Luc Bannalecs Kommissar-Dupin-Krimis (französisches Umfeld, leichter Ton).
  • Wissenswert: Laut Verlag Platz 1 der Luxemburger Bestsellerliste; von der Kieffer-Reihe wurden laut Verlag 900.000 Exemplare verkauft (Foreign-Rights-Seite von KiWi, abgerufen 2026-11-04).

Worum es geht

  • Xavier Kieffer hat der Sterneküche den Rücken gekehrt und führt in der Luxemburger Unterstadt das kleine Restaurant „Deux Eglises“, in dem er vor allem EU-Beamten moselfränkische Klassiker serviert. An einem ruhigen Septemberabend vermutet seine Köchin Claudine, dass ein mürrischer französischer Gast ein Tester eines großen Gourmetführers ist.
  • Der Gast stirbt noch vor dem Hauptgang; Kieffer gerät in den Blick der Polizei. Laut Verlag verschwindet dann auch noch sein früherer Lehrmeister, und Kieffers eigene Nachforschungen führen ihn nach Paris und Genf, zu einer rätselhaften, außergewöhnlich wohlschmeckenden Frucht, zu Lebensmittelkonzernen und Fernsehköchen.

Auszeichnungen & Listen

  • Platz 1 der Luxemburger Bestsellerliste laut Verlag (Foreign-Rights-Seite KiWi, abgerufen 2026-11-04; Datum der Platzierung nicht angegeben). Übersetzungsrechte laut Verlag unter anderem nach Tschechien, in die Niederlande und nach Italien (dort zurückgefallen).

Reihe & Ausgaben

  • Erster Band der Xavier-Kieffer-Krimis (Kiepenheuer & Witsch); weitere Bände laut Hugendubel-Suche unter anderem „Rotes Gold“, „Letzte Ernte“, „Tödliche Oliven“, „Gefährliche Empfehlungen“, „Bittere Schokolade“, „Goldenes Gift“; Band 9 in der Datenbank: „Höllenfang“ (hoellenfang).
  • Ausgaben: Taschenbuch (ISBN 9783462042870) und E-Book (ISBN 9783462303322) laut Verlag.

Stimmen aus Rezensionen

  • Feuilleton-Kritiken wurden bei der Websuche nicht gefunden (2026-11-04); Rezensionsportale (Lesejury, LovelyBooks, Krimi-Couch) ließen sich nicht abrufen.
  • Leserstimmen laut Suchergebnissen (Tendenz, nicht im Volltext geprüft): gelobt werden der sympathische Ermittler, das Gastronomie-Milieu samt Kritik am Sternesystem und das Lokalkolorit; bemängelt werden die vielen französischen und luxemburgischen Fachbegriffe und dass der Kriminalfall neben Küche und Milieu zeitweise in den Hintergrund tritt.
  • Eindruck aus der Leseprobe: Die Küchenszenen sind genau und kundig, die Fremdwörter (mise en place, casserole, Gromperekichelcher) sind tatsächlich zahlreich.

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