Blackout – Morgen ist es zu spät

Roman von Marc Elsberg

An einem Winterabend fällt in fast ganz Europa der Strom aus, und ein Mailänder Informatiker ahnt als Erster, dass hinter dem Zusammenbruch ein gezielter Angriff steckt.

  • 832 Seiten
  • Tempo: ausgewogen
  • Anspruch: mittel
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Für wen?

Leser von Technik- und Katastrophenthrillern, die viel Hintergrundwissen mögen.

Wie liest es sich?

Er-Erzähler im Präteritum, kurze Szenen mit Ortsmarken und schnellen Wechseln zwischen vielen Figuren, dazwischen sachliche Erklärungen zu Stromnetz und Krisenstäben (Leseprobe); Rezensenten bemängeln Längen.

Kurzprofil

  • Ähnliche Bücher: Andreas Eschbach „Ausgebrannt“ (Abhängigkeit vom Öl); Frank Schätzing „Der Schwarm“ (Katastrophenszenario mit vielen Schauplätzen).
  • Wissenswert: Laut Verlag von „bild der wissenschaft“ zum spannendsten Wissensbuch des Jahres 2012 gekürt; laut Verlag als Serie mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle verfilmt.

Worum es geht

  • Ein kalter Freitag im Februar: In Italien bricht das Netz zusammen, die Störung läuft als Kettenreaktion durch das europäische Verbundnetz. Der Mailänder Informatiker Piero Manzano entdeckt Manipulationen an den intelligenten Stromzählern und findet erst bei Europol-Kommissar Bollard Gehör (Verlag).
  • Parallel: Netzleitstellen, ein Donaukraftwerk, das Lagezentrum im Bundesinnenministerium, ein französisches Atomkraftwerk, eine CNN-Kamerafrau in Paris und vier Freundinnen ohne Benzin auf dem Weg in den Skiurlaub (Leseprobe).
  • Zentrale Frage: Wer greift die Netze an, und wie lange hält eine Gesellschaft ohne Strom durch? Laut Verlag gerät Manzano selbst unter Verdacht.

Auszeichnungen & Listen

  • „Spannendstes Wissensbuch des Jahres 2012“ von „bild der wissenschaft“ (laut Verlagstext, abgerufen 2026-10-22)
  • SPIEGEL-Bestseller (laut Verlagsuntertitel, ohne Datum)
  • Verfilmung: als Serie mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle (laut Verlagsuntertitel bei bic-media/penguin.de, abgerufen 2026-10-22)

Reihe & Ausgaben

  • Einzelband; Premiumausgabe mit Kurzgeschichte laut Verlag. Weitere Thriller des Autors (Zero, Helix, Gier u. a.) noch nicht in der Datenbank (2026-10-22).

Stimmen aus Rezensionen

  • Verlag zitiert ntv.de („erschreckend realistisches Bild eines Blackouts“) und den Stern („beklemmender Wissenschaftsthriller“).
  • LovelyBooks, „sommerlese“ (2016-03-29, 1 von 5): Idee und Recherche gut, aber langatmig, zu viele Handlungsstränge, blasse Figuren, trockener Stil.
  • LovelyBooks, „Hinterlässt Spuren“ (2013-09-01, 4 von 5): kein Pageturner, aber intelligent; zeigt die Abhängigkeit von Versorgungsketten, regt zum Nachdenken an.
  • Feuilleton-Rezensionen: keine gefunden (Perlentaucher-Seite nicht erreichbar, 2026-10-22).

Inhaltshinweise

  • Die Leseprobe schildert einen tödlichen Verkehrsunfall mit Schwerverletzten; der Verlag nennt Plünderungen, Massenunruhen und drohende Störfälle in Kernkraftwerken.
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