Die schönste Laterne der Welt
Antons Laterne geht vor dem Martinsumzug Stück für Stück kaputt – bis ein fremder Mann namens Martin ihm aus einer alten Dose eine neue bastelt: eine Sankt-Martins-Geschichte von heute über das Teilen.
- 32 Seiten
- Tempo: ausgewogen
- Anspruch: sehr leicht
Buchpreisbindung: Ein neues Buch kostet überall gleich viel – auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783219118131).
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Kinder ab 4 Jahren laut Verlag, zum Vorlesen in Familie und Kita rund um den Martinstag (11. November); für Eltern, die mit Kindern über Armut und Obdachlosigkeit ins Gespräch kommen wollen.
Kurzes Bilderbuch mit einer Kette kleiner Missgeschicke und einer warmen Wendung; laut Kurier „ganz ohne erhobenen Zeigefinger“. Ton und Erzählweise nicht selbst aus einer Leseprobe geprüft.
Kurzprofil
- Ähnliche Bücher: Klassische Nacherzählungen der Martinslegende – hier dagegen in die Gegenwart verlegt, mit einem Obdachlosen statt eines Bettlers am Stadttor.
- Wissenswert: Die Autorin war laut Tagesspiegel (08.12.2019) Werbetexterin und Mitgründerin der Berliner Techno-Plattform „Restrealität“; sie wollte Obdachlosigkeit bewusst nicht ausblenden, weil Kinder sie ohnehin sehen.
Worum es geht
- Anton freut sich seit Tagen auf den Laternenumzug im Kindergarten. Doch alles geht schief: Die gebastelte Laterne gerät zum „Monsterfanten“, Papa klemmt sie in der Autotür ein, und beim Umzug landet sie in einer Pfütze. Ein fremder Mann hilft und schenkt Anton eine Laterne aus einer Dose. Er stellt sich als Martin vor – ob es Sankt Martin war, bleibt offen.
- Laut Tagesspiegel ist der Helfer ein Obdachloser; es geht auch um Vorurteile, etwa beim Vater.
Reihe & Ausgaben
- Einzelband. Weitere Bilderbücher der Autorin bei Ueberreuter/Annette Betz laut Verlagsseite (2026-11-08) u. a. „Oma teilen“, „Meins!“, „Die Prinzessin von Bestimm“, „Die gestohlene Weihnachtsgans“, „Die Dino-Detektive“.
Stimmen aus Rezensionen
- Kurier (Heinz Wagner, zitiert auf der Verlagsseite): anders als viele Nacherzählungen der Heiligenlegende, behandelt Armut und das gute Gefühl des Teilens ohne Zeigefinger. Kritik: keine genannt.
- Tagesspiegel (Jette Wiese, 08.12.2019): Vorstellung als „moderne Sankt-Martins-Geschichte“ über gegenseitige Wahrnehmung und Vorurteile, damals in zweiter Auflage; keine Bewertung, keine Kritik.
- Eine ausführliche Fachkritik (z. B. AJuM) wurde nicht gefunden.
Inhaltshinweise
- Thema Obdachlosigkeit und Armut, kindgerecht (laut Tagesspiegel, 08.12.2019); sonst keine genannt (2026-11-08)
Eckdaten
| Verlag | Annette Betz |
|---|---|
| Erschienen | 13.09.2019 |
| Seiten | 32 |
| ISBN | 9783219118131 |
| Alter | ab 4 Jahren (Verlag) |
| Tempo | ausgewogen |
| Anspruch | sehr leicht |
Quellen: DNB services.dnb.de · Verlag: ueberreuter.de · Leseprobe: nur über book2look (book2look.com), nicht ausgewertet (2026-11-08)
Stand: 08.11.2026

