Josse
Was ist schon normal? von Joachim Meyerhoff, Franziska Sophie Dorau
Joachim Meyerhoffs erstes Kinderbuch: Der kleine Josse wächst mit seiner Familie mitten auf dem Gelände einer großen Kinder- und Jugendpsychiatrie auf – und findet das völlig normal.
- 208 Seiten
- Tempo: ausgewogen
- Anspruch: leicht
Buchpreisbindung: Ein neues Buch kostet überall gleich viel – auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783551652669).
Affiliate-Links. Amazon-Preise vom 06.11.2026, 00:06 Uhr. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern; maßgeblich ist der Preis auf Amazon.de zum Zeitpunkt des Kaufs. Preis bei bücher.de vom 05.11.2026, maßgeblich ist der Preis beim Händler.
Kinder ab 8 Jahren (Verlag: 8 bis 10) zum Selberlesen, aber auch zum Vorlesen in der Familie; Erwachsene, die Meyerhoffs Romanreihe „Alle Toten fliegen hoch“ kennen, finden hier dieselbe Kindheit aus Kindersicht.
Kurze Kapitel, Ich-Erzähler auf Augenhöhe des Kindes, viel Situationskomik (Hund im Schlafanzug, Kitzel-Attacken der Brüder), dazwischen ernste Themen wie Wut, Außenseitertum und Leseschwierigkeiten – warmherzig statt belehrend.
Kurzprofil
- Ähnliche Bücher: Rico, Oskar und die Tieferschatten – ebenfalls Carlsen, ein Junge, der „anders“ denkt, erzählt mit Witz von seinem Alltag; Michel aus Lönneberga – Lausbubengeschichten mit Wutanfällen und großem Herz; für Erwachsene Teil 1. Amerika – Meyerhoffs Romanreihe über dieselbe Familie.
- Wissenswert: „Wo wohnst du?“ – „Auf dem Hesterberg, zwischen 1500 Patienten. Und mit meiner Familie!“ – wie normal ist eine Kindheit auf dem Gelände einer Psychiatrie?
Worum es geht
- Josse heißt eigentlich Joachim Philipp Maria, findet den Namen aber zu verstaubt. Er lebt in Schleswig an der Schlei mit Eltern, zwei älteren Brüdern und der Landseer-Hündin Aika, seiner wichtigsten Verbündeten. Der Vater ist Kinder- und Jugendpsychiater, die Familie wohnt auf dem Hesterberg, dem Gelände eines großen psychiatrischen Krankenhauses für Kinder und Jugendliche.
- Laut Verlag kämpft Josse mit Buchstaben, die für ihn „tanzen“, mit seiner Wut, wenn er sich unverstanden fühlt, und mit seiner Rolle als Außenseiter in der Klasse; er kommt ein zweites Mal in die erste Klasse. Die Kapitelüberschriften (u. a. „Die Höhe der Buchstaben“, „Spezialgebiet Wüste“, „Der Ministerbesuch“) zeigen in sich abgeschlossene Episoden aus Schule, Familie und Klinikgelände.
- Die Geschichte greift Meyerhoffs eigene Kindheit auf (Verlagsschlagworte: „Autobiographische Erzählungen“, „Wahre Geschichten als Fiktion erzählt“).
Reihe & Ausgaben
- Gebundene Ausgabe (Carlsen, 2026); E-Book (EPUB, ISBN 9783646942781) laut Händlerseite Hugendubel für 11,99 €, Stand 2026-11-06.
- Bezug zur Romanreihe „Alle Toten fliegen hoch“ (Kiepenheuer & Witsch) über dieselbe Familie; deren Band „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ kam laut Verlag im Frühjahr 2026 ins Kino.
Stimmen aus Rezensionen
- Noch keine Rezension in Presse oder Kinderbuch-Portalen gefunden (Websuche 2026-11-06; Buch erst seit 29.10.2026 im Handel).
- Eine Kundenrezension bei Hugendubel (5 Sterne, 28.10.2026): lobt die Fülle lustiger Lausbubengeschichten aus einer außergewöhnlichen Kindheit am Strand, in der Schule und auf dem Hesterberg; Kritikpunkte nennt sie keine.
Eckdaten
| Verlag | Carlsen |
|---|---|
| Erschienen | 2026 |
| Seiten | 208 |
| ISBN | 9783551652669 |
| Alter | ab 8 Jahren (Verlag) |
| Tempo | ausgewogen |
| Anspruch | leicht |
Quellen: DNB services.dnb.de · Verlagstext: hugendubel.de (Verlagsmeldung) · Leseprobe: bic-media.com
Stand: 06.11.2026


