Novembersommer
Roman von Andreas Eschbach
In einer überhitzten nahen Zukunft starten Klimaaktivisten einen Geo-Engineering-Versuch, um die Politik aufzurütteln – und unterschätzen die Folgen.
- 816 Seiten
- Tempo: ausgewogen
- Anspruch: mittel
Affiliate-Links. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung – ein neues Buch kostet überall gleich viel, auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783757702403).
Leser von Wissenschaftsthrillern mit gründlicher Recherche und vielen Perspektiven; Fans von Eschbachs „Eine Billion Dollar“ oder „NSA“.
Personale Erzählung im Präteritum mit vielen Perspektivwechseln innerhalb eines Kapitels (u. a. ein Livestreamer, eine angehende Politikerin, ein Solaringenieur in Mali, ein NGO-Chef, ein zurückgezogener Auftragsschreiber); Kapitel 1 ist lang (knapp 5.000 Wörter, 19 PDF-Seiten der Leseprobe), mit hoher Anfangsspannung und satirischen Zwischentönen.
Kurzprofil
- Ähnliche Bücher: Kim Stanley Robinson, „Das Ministerium für die Zukunft“ (Klimakrise und Geo-Engineering aus vielen Blickwinkeln); Frank Schätzing, „Der Schwarm“ (umfangreicher Öko-Thriller mit großem Figurenensemble).
- Wissenswert: Der Roman beginnt mit einem Livestream vor sieben Millionen Zuschauern bei 28 Grad im November in Hamburg; laut Websuche (Autorenwebsite) endet er mit einem umfassenden Quellenverzeichnis.
Worum es geht
- „Das Jahr davor“: Klimaschutz ist bei Lippenbekenntnissen geblieben, Hamburg erlebt Hitze im November, Stromausfälle und einen erhöhten Elbdamm.
- Ein junger Mann sendet live aus einem versiegelten Container, um die Wirkung von CO₂ vorzuführen; mehrere Figuren – darunter Freunde und Verwandte seiner Ex-Freundin Josephine sowie Dr. Wim Frederick Rookwerper, Gründer der Bewegung GREENFORCE – erleben das gleichzeitig mit.
- Laut Klappentext propagiert Rookwerper Geo-Engineering als einzigen Ausweg; die Aktivisten starten einen Modellversuch, dessen Wirkung größer ist als berechnet.
Reihe & Ausgaben
- Einzelband. Andere Eschbach-Titel in der Datenbank: keine (2026-10-14).
Stimmen aus Rezensionen
- Büchereule (Soeren Prescher, buechereule.de): spürbar gründlich recherchiert, zeigt, was bei Eingriffen ins Klima schiefgehen kann, und erzählt die Folgen weit über den Höhepunkt hinaus; Kritik: düsteres, drastisches Szenario, die Richtung ist früh absehbar.
- Hugendubel: 11 Leserbewertungen (2026-10-14), ohne ausgewertete Texte.
- Feuilleton-, Phantastik-Couch- oder Literaturschock-Rezensionen: keine gefunden (2026-10-14).
Inhaltshinweise
- Kapitel 1: angekündigter Suizid(versuch) vor laufender Kamera. Weitere: keine genannt (2026-10-14).



