Rupert präsentiert: Echt unheimliche Gruselgeschichten 2

von Jeff Kinney

Gregs bester Freund Rupert erzählt zwölf neue, eher komische als schaurige Gruselgeschichten – über monströse Insekten, einen jungen Sensenmann und einen kleinen Finger, der seinen Besitzer sucht.

  • 224 Seiten
  • Tempo: flott
  • Anspruch: sehr leicht
  • Band 4 der Reihe Rupert

Affiliate-Links. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung – ein neues Buch kostet überall gleich viel, auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783833911439).

Für wen?

Kinder ab 10 Jahren (Verlag; Common Sense Media und Kirkus: ab 8) und Fans von „Gregs Tagebuch“, die kurze, reich bebilderte Geschichten mit leichtem Grusel mögen.

Wie liest es sich?

Märchenhafter Erzählton („Es war einmal ein Junge namens Ruben …“) mit Rupert als Erzähler, der die Leser direkt anspricht; auf jeder Seite wenige Sätze und eine Strichzeichnung im typischen Kinney-Stil, Lautmalereien und Sprechblasen. Die erste Geschichte „Der Käfer“ (19 Seiten) erzählt von einem Jungen, der seinem vielbeschäftigten Vater nahe sein will und im Labor einen folgenschweren Knopf drückt.

Kurzprofil

  • Ähnliche Bücher: rupert-praesentiert-echt-unheimliche-gruselgeschichten (erster Gruselband); gregs-tagebuch-1-von-idioten-umzingelt (Hauptreihe, gleicher Zeichenstil).
  • Wissenswert: Laut Verlagstext wurden von „Gregs Tagebuch“ und den Rupert-Büchern weltweit über 300 Millionen Bücher verkauft (Hugendubel, 2026-10-14). Kirkus fasst den Band als „Terror that's on the gentler, more positive side“ zusammen.

Worum es geht

  • Zwölf Kurzgeschichten (Inhaltsverzeichnis): u. a. „Der Käfer“, „Der Froster“, „Der kleine Finger“, „Der Sensenmann“, „Die Übernachtungsparty“, „Das Spukhaus“ und „Der Gamer“. Die Geschichten spielen mit klassischen Horror-Motiven, enden aber laut Kirkus meist optimistisch, oft mit einer kleinen Lehre über Akzeptanz (Common Sense Media).

Reihe & Ausgaben

  • Rupert-Reihe: „Ruperts Tagebuch – Zu nett für diese Welt!“, „Rupert präsentiert: Ein echt wildes Abenteuer“, „Rupert präsentiert: Echt unheimliche Gruselgeschichten“ (2021, rupert-praesentiert-echt-unheimliche-gruselgeschichten), „Echt unheimliche Gruselgeschichten 2“ (2026). Die Geschichten sind unabhängig voneinander lesbar.

Stimmen aus Rezensionen

  • Kirkus Reviews (11.08.2026, kirkusreviews.com): eher Schmunzeln als Schrecken, optimistische Enden, Zeichnungen verstärken die Komik; Kritik: Horror-Elemente konventionell und zahm, nur zwei Geschichten dunkler.
  • Common Sense Media (Carrie R. Wheadon, aktualisiert 29.09.2026, commonsensemedia.org): ab 8, „more silly than scary“, kleine Lektionen; nur einzelne Szenen wirklich unheimlich.

Inhaltshinweise

  • Laut Common Sense Media: leichte Gewalt und Grusel (zerquetschtes Insekt, abgetrennte Fingerkuppe mit Eigenleben, Zombie, ein Mann erstickt an einem Hähnchenflügel, Weltuntergang durch Meteoriten).
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