Cover: Der Baum
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Der Baum

Roman | Der letzte Roman des großen Erzählers Tommie Goerz von Tommie Goerz

Ein alter Dorfwirt sitzt während eines schweren Gewitters in seiner fast leeren Gaststube und erzählt die Geschichte seines Wirtshauses „Baum“, seiner Familie und seiner eigenen Schuld.

  • 160 Seiten
  • Tempo: gemächlich
  • Anspruch: mittel
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Für wen?

Für Leser, die stille Dorf- und Lebensromane mögen, für Fans von Goerz’ Vorgängern „Im Tal“ und „Im Schnee“ und für alle, die Geschichten über Heimat, Herkunft und verpasste Chancen suchen.

Wie liest es sich?

Ruhig, wehmütig und sehr nah an der Hauptfigur; viele Erinnerungen in kurzen Episoden, ein Erzählton wie am Stammtisch, mit fränkisch gefärbter Dorfwelt.

Kurzprofil

  • Ähnliche Bücher: „Im Schnee“ von Tommie Goerz (gleicher Verlag, ebenfalls ein alter Mann blickt im Dorf auf sein Leben zurück); „Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler (schmaler Roman über ein einfaches Leben auf dem Land).
  • Wissenswert: Laut Verlag der letzte Roman von Tommie Goerz (1954–2026 laut Perlentaucher); der Wirtshaustisch, um den sich alles dreht, wurde laut Leseprobe aus einem Kirschbaum gezimmert, den 1923 ein Gewitter umgeworfen hatte.

Worum es geht

  • Michel Gruber führt in vierter Generation das Dorfwirtshaus „Baum“. Früher traf sich am großen Tisch abends das halbe Dorf, heute sitzt er dort oft allein.
  • Die Leseprobe beginnt mit einem Unwetter: Der alte Michel hat seit Kindertagen Angst vor Gewittern, und mit jedem Donner kommen Erinnerungen hoch – an den schützenden Großvater, einen strengen, oft wütenden Vater, an Unglücke im Dorf.
  • Die Österreicherin Liz, die als erste Frau selbstverständlich am Stammtisch sitzt, kommt durch den Sturm zu ihm und bittet ihn zu erzählen, wie das Wirtshaus zu seinem Namen kam. Das wird zum Rahmen für den Rückblick.
  • Laut Verlag geht es weiter um Michels Kindheit, eine Jugendliebe namens Berta, die der Vater nicht zulassen wollte, seine Flucht aus dem Dorf und eine Schuld, die ihn wieder nach Hause zurückbringt.

Auszeichnungen & Listen

  • Für „Der Baum“ keine gefunden (2026-11-06). Frühere Auszeichnungen des Autors laut Perlentaucher: Friedrich-Glauser-Preis für „Meier“ (2020), Crime Cologne Award für „Frenzel“ (2022).

Reihe & Ausgaben

  • Einzelband, kein Teil von Goerz’ Krimireihe um Kommissar Behütuns.
  • Gebundene Ausgabe (diese, Piper, 30.10.2026 laut Hugendubel); E-Book mit ISBN 9783492614665 (laut Adresse der Leseprobe bei pageplace.de).

Stimmen aus Rezensionen

  • Zu „Der Baum“ wurden bei der Suche am 2026-11-06 noch keine Rezensionen gefunden (Erscheinen 30.10.2026).
  • Verlag zitiert Stimmen zum Autor allgemein: WDR4 lobt, wie sehr er Leser berührt; BR schreibt, Goerz habe „das Leben studiert“ (Verlagstext, nicht auf dieses Buch bezogen).
  • Zum Vorgänger „Im Schnee“ (2025) laut Perlentaucher: FAZ (Andreas Platthaus, 15.01.2025) lobt das tiefgründige Porträt des Dorflebens, NZZ (Bernd Noack, 28.01.2025) die unaufgeregte Sprache und genaue Beobachtung; SZ (Marie Schmidt, 25.02.2025) hält ihn dagegen für kitschig. Ob das auf „Der Baum“ zutrifft, ist offen.

Eckdaten

VerlagPiper
Erschienen2026
Seiten160
ISBN9783492074650
AlterErwachsene
Tempogemächlich
Anspruchmittel

Quellen: DNB services.dnb.de · Verlagstext: hugendubel.de (Verlagsmeldung) · Leseprobe: api.pageplace.de · Autor: perlentaucher.de

Stand: 06.11.2026

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