Cover: Fünf, sechs, sieben, acht
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Fünf, sechs, sieben, acht

Roman von Ewald Arenz

Ein 60-jähriger Stepptänzer verliert seine Stelle als Choreograf ausgerechnet an die eigene Tochter – und reist mit ihr nach Irland, auf der Suche nach der Frau, die vor Jahrzehnten spurlos aus seinem Leben verschwand.

  • 240 Seiten
  • Tempo: ausgewogen
  • Anspruch: leicht
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Für wen?

Leser von Ewald Arenz („Alte Sorten“, „Der große Sommer“) und alle, die warmherzige Gegenwartsromane über Älterwerden, verpasste Chancen und Vater-Tochter-Konflikte mögen.

Wie liest es sich?

Erzählt in der dritten Person und im Präteritum, nah an Antons Gedanken; das erste Kapitel spielt hinter und auf der Bühne während einer Premiere, mit viel Rhythmus, Musik und Fachsprache des Stepptanzes (Shuffle, Pullback, Stomps). Ruhige Passagen wechseln mit Beschleunigungen; laut Deutschlandfunk schlichte, kurze Sätze, aber wirkungsvoll.

Kurzprofil

  • Ähnliche Bücher: „Alte Sorten“ und „Der große Sommer“ von Ewald Arenz (gleicher Autor, ähnlich feinfühliger Blick auf Alltag und Lebensfragen); „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ von Rachel Joyce (älterer Mann, Reise, Lebensbilanz).
  • Wissenswert: Der Titel ist das Einzählen beim Tanzen – der Rhythmus, mit dem Anton seit Jahrzehnten lebt. Arenz' „Der große Sommer“ war 2021 „Lieblingsbuch der Unabhängigen“ (Autorenangabe im Verlagstext).

Worum es geht

  • Anton ist 60, Stepptänzer und Choreograf an einem Theater; er hält sich trotz nachlassender Schnelligkeit für unersetzlich. Die neue Intendantin vergibt die Stelle jedoch an seine Tochter Emma. Anton ist gekränkt und stolz zugleich, kann es aber nicht zeigen.
  • Die Absage bringt ihn ins Grübeln über Endlichkeit und das eigene Leben – und über Jo, seine große Liebe von früher, die eines Tages verschwunden war. Emma findet ihre Spur; gemeinsam reisen Vater und Tochter nach Irland, und alte Konflikte zwischen ihnen brechen auf. Schauplätze laut Verlagsschlagworten: Franken und Irland.

Reihe & Ausgaben

  • Einzelband. Gebundene Ausgabe mit Hochprägung, Relieflack, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen laut Hugendubel (2026-11-03).

Stimmen aus Rezensionen

  • Deutschlandfunk (Jörg Magenau, 20.06.2026, nach Perlentaucher-Notiz): sieht Bestsellerpotenzial; Inhalt und Sprache gewohnt schlicht, aber wirkungsvoll, glaubwürdige Figuren, gekonnter Wechsel von Ruhe und Tempo. Kritischer Unterton: einfache Sprache, kurze Sätze und eher klassische Vater-Tochter-Konflikte.
  • Büchertreff (Leserrezension „Bellis-Perennis“, 05.09.2026): warmherziger Roman über das Älterwerden und verpasste Gelegenheiten, 4 von 5 Sternen. Andere Leser dort bemängeln zu viel Selbstmitleid der Hauptfigur (Schnitt 3,8 von 5 bei 7 Bewertungen, 2026-11-03).
  • Pressestimmen im Verlagstext (u. a. NDR Kultur, Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung) loben Lebensklugheit und Leichtigkeit; nur als Tendenz, Verlagsauswahl.
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