Komm, ich erzähl dir eine Geschichte
von Jorge Bucay
Ein junger Mann sucht Rat bei seinem Therapeuten – und bekommt statt Ratschlägen jedes Mal eine passende Geschichte, von Zen-Weisheit über Sufi-Gleichnis bis zum Märchen.
- 352 Seiten
- Tempo: gemächlich
- Anspruch: leicht
Buchpreisbindung: Ein neues Buch kostet überall gleich viel – auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783596510382).
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Leser, die kurze Lebensweisheiten und Parabeln mögen und Denkanstöße ohne Fachsprache suchen; beliebt als Geschenkbuch (Miniformat).
ruhig und leicht zugänglich; Rahmenhandlung in Ich-Form (Demian) mit Dialogen, in die die einzelnen Geschichten eingebettet sind; kurze, in sich geschlossene Kapitel, die man einzeln lesen kann (Leseprobe).
Kurzprofil
- Ähnliche Bücher: „Der kleine Prinz“ (Antoine de Saint-Exupéry) – ebenfalls schlichte Erzählung mit Lebensweisheit, den Vergleich zieht „Die Welt“ im vom Verlag zitierten Satz; „Der Alchimist“ (Paulo Coelho) – parabelhafte Sinnsuche.
- Wissenswert: Mit diesem Buch gelang dem argentinischen Gestalttherapeuten laut Verlag der internationale Durchbruch; seine Bücher wurden laut Verlag in mehr als 30 Sprachen übersetzt und über zehn Millionen Mal verkauft (Hugendubel/Verlagsangabe, abgerufen 2026-11-08). Die Geschichte vom angeketteten Elefanten eröffnet das Buch.
Worum es geht
- Demian, ein junger Mann, dem das Leben kompliziert vorkommt, besucht regelmäßig den Therapeuten Jorge, „den Dicken“. Statt ihm direkt zu antworten, erzählt Jorge ihm zu jeder Sorge eine Geschichte – aus antiken Sagen, sephardischen Legenden, Sufi-Gleichnissen, Zen-Überlieferungen, Märchen aus aller Welt oder selbst erfunden.
- Gleich die erste Geschichte handelt von einem Zirkuselefanten, der sich nicht von einem winzigen Pflock losreißt, weil er als Jungtier gelernt hat, dass er es nicht kann – Jorge überträgt das auf Demians Angst, etwas Wichtiges auszusprechen.
- Themen laut Verlag: Ängste, Unsicherheiten, Beziehungen, Selbstwert und die Frage, wie man sich selbst besser versteht.
Reihe & Ausgaben
- Einzelband. Deutsche Erstausgabe 2005 im Ammann Verlag, Zürich (laut Perlentaucher); seit 2008 bei FISCHER Taschenbuch. Die DNB führt diese ISBN mit 2009 und 331 Seiten, der Verlag mit 01.12.2008 und 352 Seiten.
Stimmen aus Rezensionen
- Neue Zürcher Zeitung (Kersten Knipp, 12.10.2005, Notiz bei Perlentaucher): Bucay sei ein Meister der pointierten Anekdote, das Buch ungemein kurzweilig, die schlichten Geschichten gerade deshalb wirkungsvoll. Kritischer Punkt: Wer einfach nur lesen will, kann sich in die Rolle eines Therapie-Objekts gedrängt fühlen – Bucay lege seine Erzählstrategie aber offen.
- Weitere ausführliche Rezensionen nicht gefunden (Lesejury-Seite beim Abruf nicht erreichbar, 2026-11-08).
Eckdaten
| Verlag | FISCHER Taschenbuch |
|---|---|
| Erschienen | 12/2008 |
| Seiten | 352 |
| ISBN | 9783596510382 |
| Original | Déjame que te cuente … (spanisch) |
| Übersetzung | Stephanie von Harrach |
| Alter | Erwachsene |
| Tempo | gemächlich |
| Anspruch | leicht |
Quellen: DNB services.dnb.de · Verlag: fischerverlage.de · Leseprobe: api.pageplace.de (E-Book-Ausgabe)
Stand: 08.11.2026



