Rich Dad Poor Dad

Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen – und die Mittelschicht nicht! von Robert T. Kiyosaki

Kiyosaki erzählt, wie ihn zwei Väter prägten – der eigene, gut ausgebildete, aber stets klamme Vater und der Vater seines besten Freundes, ein Unternehmer – und leitet daraus seine Regeln ab: für sich arbeiten lassen statt für Geld arbeiten, Vermögenswerte statt Verbindlichkeiten kaufen.

  • 294 Seiten
  • Anspruch: leicht

Affiliate-Links. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung – ein neues Buch kostet überall gleich viel, auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783690660426).

Für wen?

Einsteiger in Finanzthemen, die Motivation statt Detailanleitung suchen; laut Lesejury-Rezension besonders für Menschen mit wenig Berührung mit Finanzbildung.

Wie liest es sich?

Erzählendes Sachbuch in Anekdoten und Dialogen aus Kiyosakis Kindheit, dazu Lektionen und Fragen zum Selbststudium; einfache Sprache, viele Wiederholungen (Lesejury, 14.12.2025).

Kurzprofil

  • Ähnliche Bücher: „Das einzige Buch, das du über Finanzen lesen solltest“ (das-einzige-buch-das-du-ueber-finanzen-lesen-solltest) – deutscher Finanz-Einsteigerratgeber, deutlich konkreter; „Finanzen ab 50“ (finanzen-ab-50) – praktischer Finanzratgeber.
  • Wissenswert: Über 32 Millionen verkaufte Exemplare weltweit (Business Wire 2015, zitiert in der englischen Wikipedia, abgerufen 2026-10-14); Kiyosaki selbst nennt im Vorwort der Ausgabe von 2017 rund 40 Millionen. Die Existenz des „reichen Vaters“ ist nie belegt worden (Wikipedia).

Worum es geht

  • Ausgangslage: Kiyosaki wächst auf Hawaii mit zwei Vaterfiguren auf und vergleicht deren Haltungen zu Geld, Arbeit und Bildung.
  • Kernthesen laut Verlagstext: Ein hohes Einkommen ist keine Voraussetzung für Reichtum; Schule lehrt nichts über Geld; klare Trennung von Vermögenswert (Asset) und Verbindlichkeit – das eigene Haus zählt für Kiyosaki nicht als Asset. Die Jubiläumsausgabe ergänzt Aktualisierungen und neun Lektionen zum Selbststudium.
  • Belegbasis: persönliche Erfahrungen und Anekdoten; Kritiker bemängeln fehlende konkrete Strategien (siehe unten).

Auszeichnungen & Listen

  • Keine geprüften gefunden (2026-10-14).

Reihe & Ausgaben

  • Weitere Rich-Dad-Titel im Deutschen Wirtschaftsbuch Verlag (DNB, 2026-10-14): „Rich Dad Poor Dad's Cashflow Quadrant“ (2025, ISBN 9783690660457), „Rich Dad Poor Dad's Investmentguide“ (2025, 9783690660488), „Rich Dad Poor Dad for Teens“ (2026, 9783690661751). Keiner davon in der Datenbank.

Stimmen aus Rezensionen

  • Lesejury, Nutzerin „Carina_S“ (14.12.2025, Rezension zu dieser Ausgabe): leicht verständlich, motivierend für Finanz-Neulinge; aber theoretisch und vereinfacht, ohne konkrete Umsetzung, plakative und sich wiederholende Beispiele, manche Aussagen über Schule und Arbeitsethik „pauschal oder ideologisch gefärbt“.
  • Jim Dahle, The White Coat Investor (07.08.2021, whitecoatinvestor.com, englisch): nützliche Begriffe (Asset vs. Verbindlichkeit) und guter Einstieg ins Thema; kritisiert schlechte Ratschläge (etwa gegen ein Studium), kaum Konkretes und den Hang zu riskantem Hebel durch Schulden.
  • Englische Wikipedia (en.wikipedia.org, abgerufen 2026-10-14): Die Existenz des „Rich Dad“ und Kiyosakis behauptetes Vermögen sind nicht belegt.
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