Über die Psychologie des Geldes
Zeitlose Lektionen über Reichtum, Gier und Glück von Morgan Housel
Ein früherer Finanzkolumnist erklärt in 20 kurzen, einzeln lesbaren Kapiteln, warum Erfolg mit Geld weniger von Wissen und Intelligenz abhängt als von Verhalten, Geduld und Glück.
- 224 Seiten
- Anspruch: leicht
Affiliate-Links. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung – ein neues Buch kostet überall gleich viel, auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783959724432).
Leser ohne Vorkenntnisse, die verstehen wollen, warum Menschen mit Geld „verrückte“ Dinge tun – keine Anleitung für konkrete Anlageprodukte.
Anekdotisch und pointiert; Ich-Erzähler mit Du-Anrede, viele Beispielgeschichten (Hausmeister-Millionär gegen gescheiterten Banker), Studien und Endnoten, gelegentlich Grafiken; Kapitel von 6 bis 12 Seiten, laut Autor bewusst kurz gehalten (Leseprobe).
Kurzprofil
- Ähnliche Bücher: „Schnelles Denken, langsames Denken“ (
schnelles-denken-langsames-denken) – Denkfehler, dort wissenschaftlich vertieft; „Das einzige Buch, das Du über Finanzen lesen solltest“ (das-einzige-buch-das-du-ueber-finanzen-lesen-solltest) – die praktische ETF-Umsetzung, die Housel ausspart. - Wissenswert: Das Buch geht auf einen Blogartikel von 2018 zurück, den laut Housel über eine Million Menschen lasen (Einleitung, Leseprobe). Der Originalverlag nennt „über 10 Millionen“ verkaufte Exemplare weltweit (harriman-house.com, abgerufen 2026-10-14, Eigenangabe).
Worum es geht
- Aufbau: Einleitung, 20 Kapitel (u. a. „Niemand ist verrückt“, „Glück und Pech“, „Exponentielles Wachstum will uns nicht in den Kopf“, „Freiheit“, „Sparen“, „Sicherheitspuffer“, „Der Sirenengesang des Pessimismus“, „Geständnisse“), Nachtrag zur Geschichte des US-Verbrauchers (Inhaltsverzeichnis, m-vg.de).
- Kernthese: Geldanlage sei ein „Soft Skill“; persönliche Erfahrungen, Generation und Zufall prägten Risikobereitschaft stärker als Bildung.
- Belegbasis: Anekdoten, Zeitungsberichte, Studien (z. B. Malmendier/Nagel zum Einfluss früher Erfahrungen), Endnoten; Beispiele überwiegend aus den USA.
Auszeichnungen & Listen
- Der Verlag bezeichnet Housel im DNB-Titel des Nachfolgebuchs „Über die Kunst, Geld bewusst einzusetzen“ (2025) als „SPIEGEL-Bestseller-Autor“ dieses Buchs; Platz/Datum nicht geprüft. Housel erhielt laut Verlag zweimal den Best in Business Award der Society of American Business Editors and Writers (m-vg.de, 2026-10-14). Buchpreise: keine gefunden (2026-10-14).
Reihe & Ausgaben
- Einzelband. Thematisch verwandt: „Über die Kunst, Geld bewusst einzusetzen“ (FBV 2025, DNB).
Stimmen aus Rezensionen
- Celine Nadolny („Book of Finance“), cash-online.de (20.03.2023, cash-online.de): 5 Sterne, unterhaltsam und anregend, gerade für Finanz-Muffel; Kritik: wenig Tiefe, Lobeshymnen überspitzt, Erfahrene lernen kaum Neues.
- Byron Carson, The Daily Economy (18.11.2023, thedailyeconomy.org): zeigt die Vielfalt der Einflüsse auf Geldentscheidungen; Kritik: ignoriere ökonomische Grundbegriffe, vermische Einkommen, Ersparnis und Geld, insgesamt zu simpel.
- LovelyBooks: 4,3 Sterne bei 22 Bewertungen (lovelybooks.de, 2026-10-14).



