Altern

von Elke Heidenreich

Mit achtzig blickt Elke Heidenreich ohne Schönfärberei auf ihr Leben und fragt, wie man das Altwerden annimmt, ohne es zu verleugnen.

  • 110 Seiten
  • Tempo: gemächlich
  • Anspruch: leicht

Affiliate-Links. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung – ein neues Buch kostet überall gleich viel, auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783446286214).

Für wen?

Leser ab der Lebensmitte, die über das eigene Älterwerden nachdenken, und Fans von Heidenreichs Kolumnen und Literatursendungen; kurz genug als Geschenk.

Wie liest es sich?

Plaudernd, offen und pointiert wie ein Gespräch am Küchentisch; trockener Humor neben ernsten Erinnerungen, durchzogen von vielen Zitaten aus Literatur und Lyrik.

Kurzprofil

  • Ähnliche Bücher: Simone de Beauvoir „Das Alter“ (von Heidenreich zitiert laut SZ-Rezension); Essays und Erinnerungen von Natalia Ginzburg, die sie in der Leseprobe heranzieht.
  • Wissenswert: Zwei Lebensläufe derselben Frau – einer klingt nach Scheitern, einer nach Glück. Welcher stimmt? Beide.

Worum es geht

  • Ein schmaler, sehr persönlicher Essay: Heidenreich erzählt ihr eigenes Leben zweimal, einmal als Kette von Fehlschlägen, einmal als Glücksgeschichte, und lässt den Leser wählen. Von dort aus geht es um Kinderlosigkeit, die Angst vor Abhängigkeit, Falten und Schönheitseingriffe, Krankheiten und um die Frage, welches Lebensalter eigentlich das schönste war.
  • Laut Verlag kreist das Buch vor allem um die Beziehungen zu anderen Menschen und um die Gelassenheit, die das Alter mit sich bringen kann.
  • Erzählt in der Ich-Form, im Ton einer Kolumne; Zitate von Ginzburg, Duras, Lavant, Capote oder Goethe tragen viele Gedanken.

Auszeichnungen & Listen

  • keine geprüften gefunden (2026-10-21)

Reihe & Ausgaben

  • Einzelwerk in der Verlagsreihe Hanser Berlin LEBEN.
  • Gebundene Ausgabe: Hanser Berlin 2024, 112 Seiten, 20,00 €, ISBN 9783446279643 (ASIN 3446279644) laut Perlentaucher (Stand 2026-10-21).
  • Taschenbuch: Hanser Berlin 2026 (diese Ausgabe).

Stimmen aus Rezensionen

  • Süddeutsche Zeitung (Alexander Menden, 25.05.2024, laut Perlentaucher-Notiz): verbindet Biografisches mit Allgemeinem; die vielen Zitate wirken auf ihn nicht angeberisch, sondern als Verbeugung vor anderen Autoren; insgesamt ein menschenfreundliches Bändchen. Kritischer Unterton: Er vermutet, dass das Buch eher auf Wunsch des Verlags entstand.
  • Lesejury (Leserstimme „meinbuecherregal“, 09.04.2026): nach 20 Seiten abgebrochen, weil zu viele fremde Zitate den eigenen Text überlagern; wirke wie eine Zitatsammlung mit Ergänzungen.

Inhaltshinweise

  • In der Leseprobe angesprochen: Schwangerschaftsabbruch, Schläge in der Kindheit, Krebs- und Lungenerkrankung, Gedanken an den Tod.

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