Biografie & Erinnerungen: Buchtipps
28 Bücher in der Sammlung.

Die Comedienne Merve Terzi erzählt mit Witz und Offenheit, wie Blicke, Sprüche und Urteile über Körper und Herkunft ein Leben im „Wenn ich erst …“ festhalten – und wie man sich davon befreit.

Der über 80-jährige Bergsteiger Reinhold Messner und seine 35 Jahre jüngere Frau Diane schreiben in getrennten Kapiteln über das Altwerden, über Abschiede und darüber, was von einem Leben bleibt.

Eine Friseurin aus Thüringen saniert ohne Vorkenntnisse eine Abrissbude, filmt sich dabei für über eine Million Follower – und erzählt, warum eine Frau mit Bohrmaschine so viele Männer wütend macht.

Stallone erzählt seinen Weg von einer harten Kindheit und erfolglosen Jahren in New York bis zum Triumph von „Rocky“ bei den Oscars 1977 – eine Aufstiegsgeschichte über Hartnäckigkeit.

Eine TV-Moderatorin erzählt, wie ihre Familie vom ersten Verdacht im Kindergarten bis zum Alltag mit der ADHS-Diagnose ihres Sohnes fand – jedes Kapitel ergänzt um die Einordnung eines ADHS-Arztes.

Fast dreißig Jahre nach Dianas Tod erzählt ihr jüngerer Bruder von der gemeinsamen Kindheit, ihrer Zeit als Ikone und der Woche ihres Todes – persönlich und mit scharfer Kritik an Presse und Königshaus.

Schon als Grundschüler dolmetscht Tahsim für seine kurdische Mutter Abschiebebescheide und Arztgespräche – ein Buch über eine Kindheit zwischen Behördenbriefen, Schule und Fliesentisch.

Ein bekennender Couch-Potato und TV-Komiker läuft nach Hörsturz und Gallen-OP sechs Wochen lang den Jakobsweg nach Santiago – ein Tagebuch über Blasen, Mitpilger und die Frage nach Gott.
Can't Hurt MeEin Junge aus einer gewalttätigen Familie wird zum Navy SEAL und Ultraläufer – und erklärt anhand seines Lebens, wie man durch Schmerz und Disziplin über die eigenen Grenzen hinauskommt.

Eine der größten Familien der alten Bundesrepublik – Eltern und 17 Kinder, geboren zwischen 1952 und 1975 – erzählt aus vielen Blickwinkeln, wie Alltag, Rollenbilder und Gesellschaft zwischen Wirtschaftswunder und Mauerfall aussahen.

Ein Punksänger zieht zurück in sein vorpommersches Heimatdorf, in dem mehr als die Hälfte AfD wählt – und erzählt, warum er trotzdem bleibt, streitet und mit anpackt.

Einer der bekanntesten Komiker Deutschlands erzählt offen und mit Witz von dreißig Jahren unerkannter Depression, Alkohol, Tagesklinik und dem Weg zurück (nach Verlag).

Zum 70. Geburtstag fasst Nina Ruge zehn Jahre Recherche zur gesunden Langlebigkeit in 70 kurzen, persönlich erzählten Erkenntnissen zusammen – von Zellbiologie über Ernährung, Sport und Schlaf bis zu Nahrungsergänzung (nach Verlag und Inhaltsverzeichnis).

Aus seiner Gedenkrede in Plötzensee macht Matthias Brandt ein kurzes, persönliches Buch über den Widerstand gegen das NS-Regime – auch den seiner Eltern – und darüber, wann man heute Nein sagen muss.

Ein Psychiater beschreibt, wie der Lageralltag in Theresienstadt, Auschwitz und Türkheim die Seele der Häftlinge veränderte – und warum Menschen selbst dort einen Sinn finden konnten.

Die Frau, die 2024 im Prozess von Avignon auf Anonymität verzichtete, erzählt selbst – von dem Morgen auf der Polizeiwache, an dem ihr altes Leben endete, von ihrer Kindheit, fünfzig Jahren Ehe und dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

Die frühere Kanzlerin erzählt ihre „zwei Leben“ – 35 Jahre als Pfarrerstochter und Physikerin in der DDR, 35 Jahre im vereinten Deutschland bis zum Abschied aus dem Amt 2021 – und erklärt, wie ihre großen Entscheidungen zustande kamen.

Ein deutscher Korrespondent, der sein halbes Leben in den USA verbracht hat, erzählt in Reportagen und Erinnerungen von 1980 bis in die zweite Trump-Amtszeit, wie ihm seine Wahlheimat fremd wurde.

Ein Literaturwissenschaftler erzählt Reinhard Meys sechs Jahrzehnte lange Karriere entlang seiner Lieder – von den Burg-Waldeck-Festivals der Sechziger bis zum 30. Studioalbum 2026 –, ausdrücklich als Porträt, nicht als Biografie.

Ein deutscher Student mit ukrainisch-russischen Wurzeln, der eigentlich Diplomat werden wollte, geht nach dem russischen Überfall in die Ukraine, wird Sanitäter in der Armee und schreibt auf, wie der Drohnenkrieg den Frontalltag im Donbass verändert.

Hape Kerkeling verbindet eigene Erinnerungen – Kindheit im Ruhrpott der 1970er, eine große Liebe im Amsterdam der 1980er, die Anfänge im Fernsehen – mit einer im Corona-Lockdown begonnenen Ahnenforschung, die ihn bis zu Amsterdamer Kaufleuten des 17. Jahrhunderts führt.

Ein Lindenberg-Alphabet in 59 Stichworten von „Alkohol“ bis „Zigarre“: Stuckrad-Barre porträtiert seinen Freund Udo zum 80. Geburtstag aus nächster Nähe – Aufstieg, Absturz und Comeback inklusive.
Der ReisendeDie Lebensgeschichte von Georg Forster, der als Teenager mit James Cook um die Welt segelte, gegen Rassismus und Sklaverei anschrieb und am Ende Revolutionär der Mainzer Republik wurde.

Der Bayern- und Nationalspieler erzählt Kindern selbst, wie aus dem kleinsten Jungen der Bambini-Mannschaft ein Fußballstar wurde – mit Rückschlägen, Familie und vielen Fotos.

Die Bestsellerautorin erzählt kurz vor ihrem 60. Geburtstag, wofür sie endlich alt genug ist – bequeme Unterwäsche, unbequeme Wahrheiten und Abenteuer von Wacken bis zum Laufsteg.

Eine Einladung nach Lemberg führt einen Londoner Völkerrechtler zur verschwiegenen Geschichte seiner im Holocaust ermordeten Familie – und zu zwei Juristen aus derselben Stadt, die die Begriffe „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und „Genozid“ prägten.

Einer der bekanntesten deutschen Herzchirurgen erzählt nach 40 Jahren im OP nicht nur von Pionier-Eingriffen, sondern vor allem von seiner Angst, von Fehlern und vom Preis der Spitzenmedizin.

Deutschlands bekannteste Dragqueen erzählt ihr Leben vom bunten Schaf einer niedersächsischen Kleinstadt bis zur Kiez-Unternehmerin auf St. Pauli – mit Pointen, aber auch mit Armut, Anfeindungen und Familientragödien.