Nein sagen
Über den 20. Juli 1944, meine Eltern und persönliche Verantwortung heute von Matthias Brandt
Aus seiner Gedenkrede in Plötzensee macht Matthias Brandt ein kurzes, persönliches Buch über den Widerstand gegen das NS-Regime – auch den seiner Eltern – und darüber, wann man heute Nein sagen muss.
- 117 Seiten
- Tempo: gemächlich
- Anspruch: mittel
Affiliate-Links. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung – ein neues Buch kostet überall gleich viel, auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783462016277).
Leser, die sich für den 20. Juli und Erinnerungskultur interessieren und eine persönliche Stimme zur Demokratie-Debatte suchen; Fans von Brandts Erzählbänden.
Kurz (gut 100 Seiten), essayistisch und persönlich. Die SZ nennt es ein „sehr persönliches Plädoyer“ (20.04.2026, laut Perlentaucher); die Berliner Zeitung lobt, es schreite „persönlich und sachlich, warmherzig und scharfsinnig durch die Zeiten“ (01.08.2026, Zitat auf der Verlagsseite).
Kurzprofil
- Ähnliche Bücher: Matthias Brandt, „Raumpatrouille“ (Erzählungen aus seiner Kindheit als Kanzlersohn); Justus Bender, „Deutschland 2033“ (deutschland-2033 – ebenfalls ein Appell gegen den Rechtsruck, aber als Zukunftsszenario).
- Wissenswert: Beide Eltern des Autors gehörten zum Widerstand gegen das NS-Regime (Verlag). Laut englischer Rechte-Seite des Verlags ein „#1 SPIEGEL bestseller“ (2026-10-14).
Worum es geht
- Ausgangspunkt: Brandts Rede zum Jahrestag des 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee 2025, dem Ort, an dem viele Beteiligte des Attentats hingerichtet wurden (Verlag).
- Fragen des Buchs: Was trieb die Verschwörer des 20. Juli und andere Widerstandskämpfer an, was bedeutet ihr Mut heute, und welche Konsequenzen zieht der Autor für sich selbst? Anlass sind laut Verlag die Wiederkehr des Rechtsextremismus und die Wahlerfolge der AfD.
- Persönliche Ebene: Erinnerungen an die Eltern; laut Berliner Zeitung (02.08.2026) erzählt Brandt auch, wie ihm der Spruch „Brandt an die Wand“ begegnete.
- Belegbasis: persönliche Reflexion und Familiengeschichte, kein wissenschaftlicher Anspruch.
Auszeichnungen & Listen
- „#1 SPIEGEL bestseller“ laut englischer Rechte-Seite von KiWi (kiwi-verlag.de, 2026-10-14); nicht unabhängig geprüft.
Reihe & Ausgaben
- Einzelband. Ähnliches Thema in der Datenbank: deutschland-2033.
Stimmen aus Rezensionen
- Süddeutsche Zeitung, Joachim Käppner (20.04.2026, Notiz bei perlentaucher.de): persönliches Plädoyer für Rechtsstaat und Demokratie, durch die Eltern gewinnt Brandt einen eigenen Standpunkt; lohnend für erschrockene Demokraten und für Konservative, die sich der AfD annähern. Kritik nicht genannt.
- FAZ, Julia Encke (08.05.2026, Zitat auf der Verlagsseite): „beeindruckendes, kleines, in jeder Zeile reflektiertes und wichtiges Buch“.
- Der Tagesspiegel, Rüdiger Schaper (09.05.2026, Verlagsseite): Plädoyer an alle, gegen Rechtsradikalismus und Geschichtsvergessenheit aktiv zu werden.
Inhaltshinweise
- NS-Verbrechen, Hinrichtungen der Widerstandskämpfer, Rechtsextremismus (Verlag); sonst keine genannt (2026-10-14).




