Geschichte: Buchtipps
11 Bücher in der Sammlung.

Eine der größten Familien der alten Bundesrepublik – Eltern und 17 Kinder, geboren zwischen 1952 und 1975 – erzählt aus vielen Blickwinkeln, wie Alltag, Rollenbilder und Gesellschaft zwischen Wirtschaftswunder und Mauerfall aussahen.

Der frühere Vizekanzler kippt den Globus und schaut vom Nordpol auf die Welt: Warum die schmelzende Arktis zum Schauplatz des Machtkampfs zwischen USA, Russland und China wird.

150 Jahre deutsche Wirtschaftsgeschichte als Erzählung über das Netzwerk aus Bankiers, Industriellen und Lobbyisten, das von der Kaiserzeit bis in die 1990er die „Deutschland AG“ bildete.

Aus seiner Gedenkrede in Plötzensee macht Matthias Brandt ein kurzes, persönliches Buch über den Widerstand gegen das NS-Regime – auch den seiner Eltern – und darüber, wann man heute Nein sagen muss.

Ein Psychiater beschreibt, wie der Lageralltag in Theresienstadt, Auschwitz und Türkheim die Seele der Häftlinge veränderte – und warum Menschen selbst dort einen Sinn finden konnten.

Die frühere Kanzlerin erzählt ihre „zwei Leben“ – 35 Jahre als Pfarrerstochter und Physikerin in der DDR, 35 Jahre im vereinten Deutschland bis zum Abschied aus dem Amt 2021 – und erklärt, wie ihre großen Entscheidungen zustande kamen.

Wie wurde ein unauffälliger Affe aus Ostafrika zum Herrn des Planeten? Harari erzählt die Menschheitsgeschichte entlang von drei Revolutionen – der kognitiven, der landwirtschaftlichen und der wissenschaftlichen.

Hape Kerkeling verbindet eigene Erinnerungen – Kindheit im Ruhrpott der 1970er, eine große Liebe im Amsterdam der 1980er, die Anfänge im Fernsehen – mit einer im Corona-Lockdown begonnenen Ahnenforschung, die ihn bis zu Amsterdamer Kaufleuten des 17. Jahrhunderts führt.

Ein Landesarchäologe und ein Historiker erzählen das 10. Jahrhundert der Ottonen neu – von der Öffnung des Grabes Ottos des Großen im Magdeburger Dom über neu entdeckte Pfalzen bis zu DNA-Analysen – und zeigen, wie die Nationalsozialisten diese Epoche für ihre Mythen vereinnahmten.
Der ReisendeDie Lebensgeschichte von Georg Forster, der als Teenager mit James Cook um die Welt segelte, gegen Rassismus und Sklaverei anschrieb und am Ende Revolutionär der Mainzer Republik wurde.

Eine Einladung nach Lemberg führt einen Londoner Völkerrechtler zur verschwiegenen Geschichte seiner im Holocaust ermordeten Familie – und zu zwei Juristen aus derselben Stadt, die die Begriffe „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und „Genozid“ prägten.