Politik & Gesellschaft: Buchtipps
12 Bücher in der Sammlung.

Schon als Grundschüler dolmetscht Tahsim für seine kurdische Mutter Abschiebebescheide und Arztgespräche – ein Buch über eine Kindheit zwischen Behördenbriefen, Schule und Fliesentisch.

Die langjährige ARD-Londonkorrespondentin reist zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum durch England, Schottland und Wales und fragt in Begegnungen und Reportagen, was aus dem Land geworden ist.

Der Journalist und frühere Tagesschau-Sprecher erklärt, warum der Islam weltweit wächst und vielen Menschen Gemeinschaft, Regeln und Sinn bietet – und fragt, was das für westliche Gesellschaften mit ihrer Identitätskrise bedeutet, bis hin zu Radikalisierung und Parallelmilieus.

Der frühere Vizekanzler kippt den Globus und schaut vom Nordpol auf die Welt: Warum die schmelzende Arktis zum Schauplatz des Machtkampfs zwischen USA, Russland und China wird.

Ein Punksänger zieht zurück in sein vorpommersches Heimatdorf, in dem mehr als die Hälfte AfD wählt – und erzählt, warum er trotzdem bleibt, streitet und mit anpackt.
Ein Politikjournalist spielt Monat für Monat durch, wie die AfD nach einem Wahlsieg 2033 mit der Union regiert – und erklärt dazwischen, was man heute dagegen tun müsste.

Aus seiner Gedenkrede in Plötzensee macht Matthias Brandt ein kurzes, persönliches Buch über den Widerstand gegen das NS-Regime – auch den seiner Eltern – und darüber, wann man heute Nein sagen muss.

Die frühere Kanzlerin erzählt ihre „zwei Leben“ – 35 Jahre als Pfarrerstochter und Physikerin in der DDR, 35 Jahre im vereinten Deutschland bis zum Abschied aus dem Amt 2021 – und erklärt, wie ihre großen Entscheidungen zustande kamen.
Das Ende von Win-winEin früherer Polizei-Verhandlungsführer erklärt, warum das Harvard-Konzept mit seiner Win-win-Logik in Zeiten von Drohungen und Maximalforderungen nicht mehr trägt, und setzt sieben Prinzipien, ein Eskalationsmodell und sein „Schranner Concept“ dagegen.

Ein deutscher Korrespondent, der sein halbes Leben in den USA verbracht hat, erzählt in Reportagen und Erinnerungen von 1980 bis in die zweite Trump-Amtszeit, wie ihm seine Wahlheimat fremd wurde.

Ein deutscher Student mit ukrainisch-russischen Wurzeln, der eigentlich Diplomat werden wollte, geht nach dem russischen Überfall in die Ukraine, wird Sanitäter in der Armee und schreibt auf, wie der Drohnenkrieg den Frontalltag im Donbass verändert.

Eine Einladung nach Lemberg führt einen Londoner Völkerrechtler zur verschwiegenen Geschichte seiner im Holocaust ermordeten Familie – und zu zwei Juristen aus derselben Stadt, die die Begriffe „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und „Genozid“ prägten.