Jenseits der Brandmauer
Über mein Leben in der ostdeutschen Provinz von Monchi
Ein Punksänger zieht zurück in sein vorpommersches Heimatdorf, in dem mehr als die Hälfte AfD wählt – und erzählt, warum er trotzdem bleibt, streitet und mit anpackt.
- 229 Seiten
- Tempo: ausgewogen
- Anspruch: leicht
nachdenklichhoffnungsvoll & inspirierendlustigBiografie & ErinnerungenPolitik & GesellschaftKleinstadt & DorfNach wahren Begebenheiten
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Affiliate-Links. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung – ein neues Buch kostet überall gleich viel, auch in deiner Buchhandlung vor Ort (ISBN 9783462055306).
Für wen?
Leser, die Ostdeutschland jenseits von Wahlkarten verstehen wollen; Fans von Feine Sahne Fischfilet und von „Niemals satt“.
Wie liest es sich?
Persönlich, umgangssprachlich und direkt, mit Humor – Matthias Quent nennt den Ton „großmäulig, aber unbekümmert“ (Freitag, 29.08.2026); die Augsburger Allgemeine spricht von „etwas derber“, aber authentischer Art (Verlag).
Kurzprofil
- Ähnliche Bücher: „Niemals satt“ (Monchis erstes Buch); Didier Eribons „Rückkehr nach Reims“ (Rückkehr ins Herkunftsmilieu – von Quent als Vergleich herangezogen).
- Wissenswert: In Monchis Geburtsort gingen bei der Bundestagswahl 54 % der Stimmen an die AfD (Verlag). Im Buch beschreibt er elf Typen von AfD-Wählern (Freitag, 29.08.2026).
Worum es geht
- Nach vielen Jahren in Rostock kehrt Monchi in die vorpommersche Provinz zurück (laut Medienberichten Jarmen). Die Kneipe, in der die Band ihr Festival plant, beherbergt auch den AfD-Stammtisch; neben dem Proberaum weht eine schwarz-weiß-rote Flagge – und doch helfen sehr verschiedene Leute beim Bau eines Skateparks (Verlag).
- Fragen des Buchs: Welche Ängste und Hoffnungen haben die Menschen dort, und was kann vor Ort noch einen Unterschied machen? Keine einfachen Antworten, sondern ein selbstkritischer Versuch (Verlag).
- Belegbasis: eigene Erlebnisse und Begegnungen; kein wissenschaftlicher Anspruch.
Auszeichnungen & Listen
- Verlag führt den Titel als „Bestseller“ (2026-10-14); SPIEGEL-Platzierung nicht geprüft.
Reihe & Ausgaben
- Einzelband. Vorgänger: „Niemals satt. Über den Hunger aufs Leben und 182 Kilo auf der Waage“ (2022, KiWi, heute als Taschenbuch) – nicht in der Datenbank.
Stimmen aus Rezensionen
- Der Freitag, Matthias Quent (29.08.2026, freitag.de): lobt die alltagsnahe Perspektive, das Nicht-Verharmlosen von Alltagsrassismus und den Appell, vor Ort zu bleiben; möglicher Einwand „unterkomplex“, der aber der Lebensrealität entspreche.
- FAZ, Maria Wiesner (18.08.2026, Zitat auf der Verlagsseite): verkneift sich gutgemeinte Lösungsvorschläge, zeigt übersehene Teile Ostdeutschlands – „bereichernde Perspektive“.
- ttt, Claudia Kuhland (02.08.2026, Verlagsseite): „erfrischend offen, auch selbstkritisch“, „kein Helden-Epos“. Weitere Stimmen von SZ und Zeit laut Verlag.
Inhaltshinweise
- Rechtsextremismus, Alltagsrassismus und derbe Sprache (Freitag, Augsburger Allgemeine laut Verlag); sonst keine genannt (2026-10-14).
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