Gespräche mit Gott - Band 1

Ein ungewöhnlicher Dialog von Neale Donald Walsch

Ein Mann in der Lebenskrise schreibt Gott einen wütenden Brief – und notiert die Antworten, die ihm daraufhin kommen, als langen Frage-Antwort-Dialog über Glück, Gebet, Beziehungen und Lebenssinn.

  • 320 Seiten
  • Tempo: gemächlich
  • Anspruch: mittel
  • Band 1 der Reihe Gespräche mit Gott
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Für wen?

Leser mit Interesse an Spiritualität jenseits der Kirchen, die ein überkonfessionelles, liebevolles Gottesbild suchen; weniger für Leser, die theologische oder wissenschaftliche Begründungen erwarten.

Wie liest es sich?

Ruhig und gesprächig: kurze Absätze im Wechsel zwischen den Fragen des Autors und den (im Druck abgesetzten) Antworten „Gottes“, umgangssprachlicher Ton mit Ich- und Du-Anrede; Einleitung und Rahmen in der Ich-Form des Autors. Laut Leserrezension auf LovelyBooks ein Buch, bei dem man öfter innehalten und nachdenken muss.

Kurzprofil

  • Ähnliche Bücher: „Die Prophezeiungen von Celestine“ (James Redfield) – ebenfalls ein spiritueller Bestseller der 1990er mit Sinnsuche im Mittelpunkt; „The Secret“ (Rhonda Byrne) – ähnliche Idee, dass Gedanken die Wirklichkeit formen.
  • Wissenswert: Das Original stand laut englischer Wikipedia 137 Wochen auf der Bestsellerliste der New York Times (abgerufen 2026-11-05). 2006 kam ein Kinofilm über die Entstehung in die US-Kinos, mit Henry Czerny als Walsch (laut englischer Wikipedia, dort ohne Einzelbeleg).

Worum es geht

  • Ausgangslage: Im Frühjahr 1992 ist Walsch nach eigener Darstellung beruflich, privat und emotional am Ende. Er schreibt Gott einen zornigen Brief voller Fragen – warum sein Leben nicht gelingt, warum Beziehungen scheitern, warum nie genug Geld da ist. Dann, so schildert er es, bewegt sich der Stift weiter und eine Antwort entsteht; daraus wird ein Dialog, der sich über drei Jahre zieht.
  • Aufbau: Einleitung des Autors, danach fortlaufender Dialog. Band 1 kreist laut Verlag und Einleitung vor allem um das persönliche Leben: wie „Gott“ kommuniziert (über Gefühle, Gedanken, Erfahrung, erst zuletzt über Worte), Gebet als Dank statt Bitte, freier Wille, Beziehungen, Geld, Gesundheit, Schuld und Vergebung.
  • Belegbasis: allein die Erfahrung des Autors, der die Texte als empfangen versteht.

Auszeichnungen & Listen

  • Englisches Original: 137 Wochen auf der Bestsellerliste der New York Times (englische Wikipedia „Conversations with God“, abgerufen 2026-11-05); für die deutsche Ausgabe keine Auszeichnungen oder Listenplätze gefunden (2026-11-05)
  • Verfilmung: „Conversations with God“, US-Kinostart 27.10.2006, Regie Stephen Deutsch (englische Wikipedia, abgerufen 2026-11-05)

Reihe & Ausgaben

  • Band 1 einer Trilogie; Band 2 ist ebenfalls bei Goldmann erschienen (ISBN 9783442218387 laut Suchtreffer Ex Libris, 2026-11-05). Weitere Bände noch nicht in der Datenbank.
  • Im Englischen folgten Band 2 (1997) und Band 3 (1998) (englische Wikipedia, abgerufen 2026-11-05).

Stimmen aus Rezensionen

  • LovelyBooks (Leserrezension „Georg“, 2007): sehr interessant, aber anspruchsvoll – man muss sich Zeit nehmen und das Buch zwischendurch weglegen.
  • Feuilleton- oder Fachrezensionen der deutschen Ausgabe: keine gefunden (eine Websuche, 2026-11-05).
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